WORKSHOP Braucht es Geschlechterkategorien für Gerechtigkeit?

„Braucht es Geschlechterkategorien für Gerechtigkeit?“

WORKSHOP am 01.-02. April 2022

Diskussionen über die Geschlechterverhältnisse und Geschlechtergerechtigkeit werden nicht selten kontrovers geführt: Während die einen betonen, Fortschritte hinsichtlich der Geschlechtergleichheit seien unübersehbar und die Diskriminierung von Frauen gehöre der Vergangenheit an, verweisen die anderen auf die nach wie vor nachweisbare Benachteiligung von Frauen infolge unveränderter, festgefahrener Grundstrukturen. Die soziale Stellung von non-binären Menschen wir häufig in dieser Debatte völlig ausgeklammert, was dazu führt das Gendergerechtigkeit nur binär und nicht ganzheitlich gedacht wird.

Wir stellen uns daher die Frage, ob die Abschaffung von Geschlechterkategorien Gerechtigkeit fördern würde oder ob es die Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen nur verschleiern und unkenntlich machen würde.

Im generationsübergreifenden Workshop, gemeinsam mit Expert*innen, wollen wir Begriffe wie Sex, Gender, Queer und Geschlechtergerechtigkeit klären, um zu diskutieren, ob die Überwindung binärer Geschlechterkategorien zu mehr Gerechtigkeit führt oder nicht.

 

WANN? 01.-02. April 2022 // Anreise Fr 17:30 Uhr – Abreise Sa 17:45 Uhr

WO? Buntenschoen-Haus, Landau

KOSTEN? solidarisches Bezahlungssystem (50 -150€ jede*r wie er/sie kann & will) // KOSTENLOS für Schüler*innen, Studierende, Azubis & Geringverdienende

SEMINARSPRACHE:  Deutsch.

ALTERSBESCHRÄNKUNG: ab 16 Jahren

LEITUNG: 

Tomke-Maillien Lübben (M.A), (Jugendbildungsreferentin und Wissenschaftliche Studienleiterin Ev. Akademie der Pfalz)

Mara E. Zöller (M.A), (STUBE- Referentin für die STUBE Rheinland-Pfalz/Saarland)

Florian Gärtner (M.A), (Pfarrer und Leitung des MÖD)

GASTREFERENT*INNEN:

Bärbel Schlimbach (M.A)(Doktorandin für North American Literary and Cultural Studies Universität Saarland)

Dr. Kerstin Neumann, Ev. Mission in Solidarität Stgt (Abt.-Leiterin Programme und Netzwerke, Fachbereichsleiterin Interkulturelle Theologie und Bildung, Frauen und Gender)

Vincent Maron, Schmit-Z Queeres Zentrum Trier (Berater und Koordination der Beratungsstelle)

Prof. Dr. Marlene Haupt, (Professorin für das Lehrgebiet Sozialwirtschaft und Sozialpolitik an der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege – Hochschule Ravensburg-Weingarten)

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Der Workshop findet in Kooperation mit dem Missionarisch Ökumenischem Dienst (MÖD) und der evangelischen Akademie Pfalz statt und ist von dem Bundeszentrum für politische Bildung gefördert.